Haltung im Coaching

Wie wir arbeiten

Systemisch

Mit „systemisch’ ist die Perspektive gemeint: Nicht nur die Einzelperson wird betrachtet, sondern der Mensch im Wechselspiel dieses Feldes, dieses Systems. Zum Beispiel des Teams, der Firma, der Familie, das den Menschen umgibt und beeinflusst. Aber auch von ihm oder ihr beeinflusst wird. Dadurch verlagert sich der Fokus von der Eindimensionalität auf die Mehrdimensionalität. Und damit zur Ganzheitlichkeit.

Ressourcen – Wertschätzung – Empathie – Lösungen

Ressourcen (nach Virginia Satir)

Virginia Satir ging stets davon aus, dass der Mensch an sich gut sei und maximales Vertrauen verdient. Sie war  davon überzeugt, dass jede Person die Ressourcen hat, Probleme zu bewältigen – sofern man ihr einen Rahmen aufzeigt, in dem Veränderungen möglich sind. 

Positive Wertschätzung (nach Carl R. Rogers)

Für Carl R. Rogers waren 3 Grundhaltungen dem Klienten gegenüber ausschlaggebend: 

  • Echtheit (Kongruenz), 
  • Positive Wertschätzung (Akzeptanz) und
  • Einfühlendes Verstehen (Empathie).

Hinzu kommt das Vertrauen in den Prozess und in die Fähigkeiten des Klienten. 

  
Alles in allem legen wir größten Wert auf eine lösungsorientierte Vorgehensweise. Sie soll unsere Klienten stützen und stabilisieren. Und ihnen neue Sicht- und Verhaltensweisen aufzeigen. Dadurch eröffnen sich neue Handlungsalternativen, Bewegungsspielraum und Entscheidungsfreiheiten. Veränderung und Problemlösung wird möglich. 

Beratung ohne Ratschlag (nach Sonja Radatz)

Sonja Radatz definiert systemisches Coaching als Beratung ohne Ratschlag – eine Beziehung zwischen Coach und Coachee, in der der Coach die Verantwortung für die Gestaltung des Coachingprozesses und der Coachee die inhaltliche Verantwortung übernimmt: die Verantwortung und Motivation für die Arbeit an seinem Anliegen.
 
Es handelt sich dabei um eine partnerschaftliche, gleichberechtigte Zusammenarbeit. Der Klient beauftragt den Coach, ihn zu unterstützen, zum Beispiel bei der Definition von Zielen und Entwickeln von Visionen. Dann beim Erarbeiten von Problemlösungs- und Umsetzungsstrategien. Also bei Veränderungs- und Neuorientierungsprozessen. Durch diese handlungsorientierte Interaktion gewinnt der Klient an Klarheit und Kompetenz. Neue Perspektiven und Wege öffnen sich für ihn. 

Gestalttherapeutisch

Die Gestalttherapie ist eine moderne Form der Psychotherapie. Sie wurde 1951 von Fritz Perls und anderen gegründet und durch neuere Forschungsergebnisse beständig weiterentwickelt. In der Tradition der Humanistischen Psychologie unterstützt sie dabei,  Lösungen zu finden, die zu innerem Frieden und innerer Freiheit beitragen.

Können Menschen ihre Bedürfnisse nicht oder nur mit Einschränkungen befriedigen, stagniert ihre Entwicklung. Unzufriedenheit macht sich breit und es zeigen sich die unterschiedlichsten Symptome.

Im Kontakt mit dem Gestalttherapeuten lernen die Klienten, die eigenen Bedürfnisse ernst zu nehmen. Statt festzustecken darf der Mensch wieder in seinen lebendigen Entwicklungsprozess kommen: Gefühle wahrnehmen und gut regulieren. Blockaden auflösen. Orientierung für ein gesünderes Leben finden. 

Was noch wichtig ist

Drei entscheidende Wahrheiten:

1.) Durch Ihr Handeln sind Sie Schmied Ihres Schicksals.
2.) Ihr Handeln in früheren Leben bestimmt Ihr jetziges.
3.) Ihr Handeln heute bestimmt Ihre Zukunft.

Die Lehre von Karma und Wiedergeburt findet sich in den buddhistischen Lehren wieder. Sie waren aber ursprünglich auch in der christlichen Lehre vorhanden, bis sie entfernt wurden. Wir halten sie für elementar und ihr Fehlen für ein Hauptproblem für den Zustand der Welt. Dabei ist es so einfach:

"Tust Du Gutes, werden die Folgen positiv, tust Du Schlechtes, werden die Folgen negativ für Dich sein."